Herne setzt auf Seilbahn als revolutionäre ÖPNV-Lösung für die Stadt
Theo SchulteCable Car Plans in Herne: Operator in Paris Becomes Partner - Herne setzt auf Seilbahn als revolutionäre ÖPNV-Lösung für die Stadt
Herne führt Deutschlands erste städtische Seilbahn im ÖPNV ein
Das Projekt hat wichtige rechtliche und finanzielle Hürden genommen – die Verträge sollen bis Ende Januar unterzeichnet werden. Sobald die Anlage in Betrieb geht, wird sie auf einer Strecke von einem Kilometer ein neues Hightech-Viertel mit dem Bahnhof Wanne-Eickel und angrenzenden Wohngebieten verbinden.
Die Stadt hat die Genehmigung des Bundeskartellamts erhalten und alle Vergaberichtlinien für die Gründung der Herne Seilbahn GmbH erfüllt. Die Finanzierung bleibt vorrangig: Bis zu 95 Prozent der geschätzten 33 Millionen Euro könnten aus öffentlichen Mitteln stammen, sofern der Förderantrag erfolgreich ist. Das Vorhaben ist bereits Teil des Verkehrsinfrastrukturplans von Nordrhein-Westfalen und damit förderfähig.
Betrieben wird die Seilbahn von der Seilbahn GmbH, als Partner steigt Transdev ein – ein Unternehmen mit Erfahrung im Seilbahnbetrieb in Bogotá und Paris. Trotz der Fortschritte wird der Baubeginn voraussichtlich erst gegen Ende des Jahrzehnts erfolgen. Ziel des Systems ist eine direkte Anbindung von Wohngebieten, einem künftigen Hightech-Standort und dem bestehenden Schienennetz am Bahnhof Wanne-Eickel.
Das Projekt steht für einen neuen Ansatz im städtischen Verkehr in Deutschland. Mit den anstehenden Vertragsabschlüssen bis Januar und laufenden Förderanträgen liegen die nächsten Schritte in der Sicherung der Finanzen und der finalen Betriebsklärung. Die Fertigstellung der Anlage wird jedoch noch Jahre auf sich warten lassen.






