25 March 2026, 12:04

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und schwache Nachfrage

Liniengraph, der einen Rückgang der projizierten zukünftigen Ölimporte zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel kämpft mit steigenden Kosten durch hohe Ölpreise und schwache Nachfrage

Henkel, der Hersteller bekannter Marken wie Persil und Schwarzkopf, kämpft mit steigenden Kosten durch höhere Ölpreise. Das Unternehmen warnt, dass Verzögerungen bei Preisanpassungen das Geschäft belasten könnten, da Lieferanten und Logistikfirmen ihre eigenen gestiegenen Ausgaben weitergeben.

In den ersten drei Quartalen 2023 sank die globale Nachfrage nach Henkels Kernprodukten im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Rückläufige Verbraucherausgaben und eine schwächere Nachfrage in wichtigen Märkten trugen zum Rückgang bei, doch Henkel konnte seine Marktpositionen in den meisten Kategorien halten.

Die steigenden Ölpreise haben die Kosten für Rohstoffe, Lieferketten und Logistik in die Höhe getrieben. Zwar ist Henkel nicht direkt von der Krise betroffen, doch diese indirekten Belastungen setzen die Finanzen des Konzerns unter Druck. Das Unternehmen, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt – davon weniger als 20 Prozent in Deutschland –, setzt nun auf Produktvorteile, um höhere Preise zu rechtfertigen.

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Henkels Vorstandsvorsitzender betonte die Notwendigkeit zeitnaher Preisanpassungen, um die wachsenden Ausgaben auszugleichen. Der Konzern, der 2021 einen Umsatz von etwa 20,5 Milliarden Euro erzielte, hofft, dass die aktuelle Krise nicht das ganze Jahr anhalten wird.

Die starke Kundenbindung an Marken wie Persil und Schwarzkopf könnte Henkel helfen, die Herausforderungen zu meistern. Dennoch muss das Unternehmen steigende Kosten und Verbrauchernachfrage in Einklang bringen, um Stabilität zu wahren. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Strategie, Produktvorteile in den Vordergrund zu stellen, die notwendigen Preiserhöhungen stützen kann.

Quelle