Handgreiflichkeiten am Busbahnhof nach rechtsextremer Parole – Polizei ermittelt
Charlotte KrügerHandgreiflichkeiten am Busbahnhof nach rechtsextremer Parole – Polizei ermittelt
Am Abend des 7. Oktober 2025 kam es am Zentralen Busbahnhof in der Altstadt zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Ein 37-jähriger Mann aus Gelsenkirchen rief einen verbotenen Spruch, bevor es zu einer körperlichen Konfrontation mit zwei Jugendlichen kam. Bei dem Vorfall gab es Verletzte, die Polizei wurde eingeschaltet.
Der Zwischenfall begann, als der Mann am Busbahnhof "Sieg Heil!" rief. Zwei Jugendliche im Alter von etwa 16 bis 18 Jahren wiesen ihn daraufhin sofort zurecht und forderten ihn auf, den Ort zu verlassen. Stattdessen versuchte der Mann, einen der beiden zu treten.
Die Jugendlichen schlugen daraufhin auf den Mann ein, woraufhin dieser stürzte und sich verletzte. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort, bevor er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Nach der Schlägerei entfernten sich die Jugendlichen in Richtung Hauptbahnhof.
Die Polizei erstattete später Strafanzeige gegen den 37-Jährigen wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Der Fokus der Ermittlungen liegt jedoch auf Körperverletzung und Bedrohung, nicht auf dem konkreten Spruch. Gleichzeitig wird auch gegen die Jugendlichen wegen Körperverletzung ermittelt. Einer von ihnen wird als etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß beschrieben.
Die örtlichen Behörden ermitteln weiterhin in dem Fall. Der Mann wurde wegen seiner Verletzungen stationär behandelt, während den Jugendlichen mögliche Anklagen drohen. Die Polizei gab keine weiteren Details zu den laufenden Untersuchungen bekannt.






