Hamm plant neues Wohngebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen mit NRW.URBAN
Theo SchulteHamm plant neues Wohngebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen mit NRW.URBAN
Die Stadt Hamm hat einen wichtigen Schritt zur Erschließung eines neuen Wohngebiets südlich des Bahnhofs Westtünnen unternommen. Ein Vertrag mit der NRW.URBAN ebnet den Weg für vorläufige Untersuchungen zur Potenzialanalyse des Gebiets. Ziel des Projekts ist die Schaffung von Baugrundstücken – dabei bleibt die Stadt Hamm in allen Planungsentscheidungen vollumfänglich handlungsfähig.
Die Vereinbarung zwischen Hamm und der NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH umfasst zentrale Vorarbeiten. Dazu zählen die Wertermittlung der Flächen sowie Prognosen zum Wohnraumbedarf. Diese Schritte sollen klären, wie das Gelände für künftige Bewohner erschlossen werden kann.
Die NRW.BANK unterstützt das Vorhaben mit einem über ein Treuhandkonto verwalteten Kredit. Die weiteren Maßnahmen finanziert die Stadt durch den Verkauf der Grundstücke – die Erlöse fließen in den Investitionshaushalt Hamm. Ähnliche Projekte in Hattingen, Wickede und Bochum haben bereits zwischen 200 und 300 Wohneinheiten geschaffen.
Bürgermeister Marc Herter betonte die Bedeutung der Bereitstellung von Bauland für den lokalen Wohnungsbedarf. In den Prozess werden zudem aktuelle Eigentümer und Beteiligte über Beteiligungsverfahren einbezogen. Die Stadt Hamm behält während der gesamten Projektlaufzeit die volle Entscheidungshoheit.
Die Untersuchungen markieren die erste Phase der Umwandlung des Gebiets südlich des Bahnhofs Westtünnen. Bei Erfolg könnte die Entwicklung dem Vorbild anderer nordrhein-westfälischer Städte folgen. Der städtische Haushalt profitiert dabei von den Grundstücksverkäufen, die weitere kommunale Investitionen finanzieren.






