05 May 2026, 17:17

Großübung simuliert Erdbeben-Katastrophe im Kreis Euskirchen

Ein Kreisdiagramm, das den Katastrophenzyklus mit vier beschrifteten Phasen - Verringerung, Vorbereitung, Wiederherstellung und Reaktion - zeigt, die durch Pfeile verbunden sind, um den Informations- und Ressourcenfluss zu verdeutlichen.

Großübung simuliert Erdbeben-Katastrophe im Kreis Euskirchen

Großübung für den Katastrophenfall im Kreis Euskirchen

Diese Woche fand im Kreis Euskirchen eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Fast 100 Einsatzkräfte testeten dabei ihre Bereitschaft für den Fall eines verheerenden Erdbebens. Behördenvertreter bezeichneten die Übung als wichtigen Schritt zur Stärkung des lokalen Krisenmanagements.

Das Szenario basierte auf einem Beben der Stärke 6,5, das den nördlichen Teil des Kreises erschüttert. Ausgehend von bundesweiten Risikobewertungen wurden umfangreiche Schäden, Rettungsmaßnahmen und Evakuierungen simuliert. Die Kölner Bucht, in der Euskirchen liegt, gilt als Erdbebenregion mit einer Gefährdungsstufe von 2 bis 3.

Die Einsatzleitung übernahm das Führungspersonal des Kreises Euskirchen, das gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift 100 auf der Führungsebene D agierte. Dieses Team, zusammengesetzt aus allen kommunalen Feuerwehrverbänden des Kreises, bildet den taktischen Kern bei Großschadenslagen. Fachkräfte der Feuerwehr Mechernich – darunter Frank Eichen, Gerd Geller und sechs weitere Einsatzkräfte – spielten dabei eine zentrale Rolle.

Im Mittelpunkt der Übung standen die schnelle Alarmierung, die Verteilung von Ressourcen und die Abstimmung zwischen den Behörden. Bereits Anfang dieses Jahres hatte das gleiche Team eine Winternotfallübung durchgeführt, bei der andere Krisenszenarien geprobt wurden. Diesmal lag der Fokus auf der Bewältigung von Kommunikationsherausforderungen und der Priorisierung lebensrettender Maßnahmen in einem chaotischen Katastrophenfall.

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Landrat Markus Ramers bezeichnete die Übung als Erfolg und Meilenstein für eine nachhaltige Krisenvorsorge. Die Veranstaltung brachte ehrenamtliche und professionelle Einsatzkräfte zusammen, um ihre Strategien zu verfeinern. Künftige Übungen sollen auf diesen Erfahrungen aufbauen, um die Notfallvorsorge weiter zu verbessern.

Quelle