31 March 2026, 04:05

Großbrand in Dörentrup-Humfeld: Recyclinghalle steht in Flammen

Feuerwehrleute mit Helmen verwenden Schläuche, um ein Lagerfeuer zu löschen, mit Rauch, der aus dem Gebäude aufsteigt, Treppen mit Geländern, die zum Eingang führen, eine Kette an einem Pfahl, Fenster an einer Wand und verstreute Trümmer auf dem Boden.

Großbrand in Dörentrup-Humfeld: Recyclinghalle steht in Flammen

Großbrand in Industriegebiet von Dörentrup-Humfeld

Am Freitagabend brach in einem Industriegebiet von Dörentrup-Humfeld ein schwerer Brand aus. Die Rettungskräfte wurden um 21:03 Uhr alarmiert, nachdem Flammen eine große Recyclinghalle erfasst hatten. Das Feuer griff schnell um sich, woraufhin ein Großeinsatz von Feuerwehr und Unterstützungskräften ausgelöst wurde.

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Der Brand entstand in einem Bereich einer Recyclinganlage, in der hauptsächlich Verpackungsabfälle aus den Gelben Säcken gelagert werden. Bei ihrer Ankunft fanden die Einsatzkräfte ein 125 mal 30 Meter großes Gebäude in hellen Flammen vor, dessen Dachteile bereits unter der starken Hitze einstürzten. Zunächst als Feu 3 eingestuft, wurde der Einsatz aufgrund der raschen Ausbreitung der Flammen und des dichten Rauchs bald auf Feu 4 – einen "Großbrand" – hochgestuft.

Mehr als 170 Einsatzkräfte waren im Einsatz, darunter Feuerwehrleute aus benachbarten Kreisen sowie das Technische Hilfswerk (THW). Das THW unterstützte durch das Räumen von Trümmern und das Löschen von Glutnestern, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Die Behörden warnten über die Systeme KatWarn und NINA Anwohnerinnen und Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sich vor starkem Rauch und Rußablagerungen zu schützen.

Verletzte gab es nicht, und die genaue Ursache des Brandes wird noch untersucht. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein Funkenflug durch heißes Metall – etwa durch Schweißarbeiten oder Maschinen – das Feuer ausgelöst haben könnte. Weitere mögliche Ursachen sind Selbstentzündung von Staub oder Abfällen sowie elektrische Defekte. Arsonistik wurde laut Ermittlungsstand vom März 2026 ausgeschlossen. Der genaue Sachschaden steht noch nicht fest.

Durch den koordinierten Einsatz mehrerer Rettungsteams konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Anwohner wurden vor anhaltenden Rußbelastungen gewarnt, Verletzungen gab es jedoch keine. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache und den finanziellen Folgen dauern an.

Quelle