03 February 2026, 16:04

Gewalt vor BVB-Spiel: Drei Inter-Fans von Vermummten überfallen und beraubt

Eine Gruppe junger Menschen in Fußballtrikots steht auf einem Fußballfeld und klatscht feierlich mit einer "Ligue 1"-Plakette im Hintergrund.

Drei Gästefans angegriffen und ausgeraubt vor Champions-League-Spiel in Dortmund - Gewalt vor BVB-Spiel: Drei Inter-Fans von Vermummten überfallen und beraubt

Drei Fußballfans der Gäste von Borussia Mönchengladbach wurden letzte Woche vor dem Stadion von Borussia Dortmund angegriffen und beraubt. Der Vorfall ereignete sich vor dem Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand. Die Polizei ermittelt nun wegen der Attacke und sucht nach Zeugen.

Der Überfall fand am Abend des Spiels statt, als drei Anhänger von Inter Mailand – im Alter zwischen 34 und 36 Jahren – von einer Gruppe vermummter Angreifer angegriffen wurden. Den Opfern wurden Fanartikel gestohlen, darunter zwei Schals, eine Mütze und eine Sporttasche mit dem Logo des italienischen Vereins. Ein Mann erlitt Schnittverletzungen an der Schläfe und am Mund, lehnte nach dem Angriff jedoch medizinische Hilfe ab.

Dieser jüngste Vorfall reiht sich in eine Serie von Zwischenfällen im Umfeld von Spielen von Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund in den vergangenen zwölf Monaten ein. Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 wurden drei offizielle Meldungen registriert: Eine Schlägerei unter Fans in der Nähe des Signal Iduna Parks im Mai 2025 endete mit zwölf Verletzten, während eines Heimspiels gegen den FC Bayern München im August 2025 kam es zu Diebstählen von Fanartikeln, und bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Auswärtsfans in Leipzig im November letzten Jahres wurden fünf Personen festgenommen.

Die Polizei bestätigte, dass sie den jüngsten Raubüberfall als schwere Straftat behandelt. Die Behörden werten derzeit Videoaufnahmen aus und rufen alle Personen mit Hinweisen auf, sich zu melden.

Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen noch. Bisher gab es keine Festnahmen, doch die Polizei sammelt weiterhin Beweise. Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund haben sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.