15 May 2026, 22:05

Gewalt im öffentlichen Dienst: Experten fordern mehr Schutz und Prävention

Polizeibeamte in Helmen und Schutzwesten stehen in einer Reihe auf einer Straße in Hong Kong, mit Bäumen, Gebäuden und Himmel im Hintergrund.

Gewalt im öffentlichen Dienst: Experten fordern mehr Schutz und Prävention

Rund 120 Fachleute trafen sich vom 24. bis 26. Februar in Bensberg zu einer Konferenz über Arbeitssicherheit im öffentlichen Dienst. Die Veranstaltung mit dem Titel „Sicher im öffentlichen Raum: Schutz, Prävention und Perspektiven für Beschäftigte im öffentlichen Sektor“ brachte Expertinnen und Experten zusammen, um die wachsende Besorgnis über Gewalt und Bedrohungen gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu thematisieren.

Eröffnet wurde die Konferenz mit Grundsatzreden prominenter Persönlichkeiten, darunter Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk. Er forderte einen verstärkten Dialog zwischen den Berufsgruppen, um die Sicherheit im öffentlichen Dienst zu verbessern. Justizminister Dr. Benjamin Limbach unterstrich diese Botschaft später und betonte, dass der Schutz der Beschäftigten eine gemeinsame Aufgabe sei.

Prof. Dr. Philipp Walkenhorst und Jochen Grimmelt hoben die Notwendigkeit einer Sicherheitskultur in Organisationen hervor. In ihren Vorträgen ging es um konkrete Maßnahmen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser vor Gefahren zu schützen. Barbara Havliza und Markus Hartmann hingegen analysierten die psychologischen Folgen von Feindseligkeit, Hass und Bedrohungen für die Belegschaft.

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Eine Podiumsdiskussion präsentierte reale Fälle von Arbeitsplatzgewalt und unterstrich die Dringlichkeit von Schutzmaßnahmen. In Workshops tauschten sich die Teilnehmenden mit Sicherheitspartnern über Strategien zur Vermeidung von Aggressionen aus. Die Veranstalter zeigten sich beeindruckt vom hohen Engagement und lobten die vielfältigen Lösungsansätze, die für die Umsetzung vorgeschlagen wurden.

Ziel der Konferenz war es, Präventionsstrategien gegen Gewalt fest in öffentlichen Einrichtungen zu verankern. Die Teilnehmenden nahmen praktische Ansätze mit, um Sicherheitsstandards an ihren Arbeitsplätzen zu stärken.

Die Veranstaltung endete mit einem klaren Appell: der Aufbau robuster Schutzkonzepte in allen öffentlichen Einrichtungen. Die Expertinnen und Experten waren sich einig, dass Zusammenarbeit und Wissensaustausch entscheidend sind, um Risiken zu minimieren. In den nächsten Schritten geht es darum, die diskutierten Strategien in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Quelle