Frührentner ersticht seinen "besten Freund" nach Streit beim gemeinsamen Kochen
Lea KochFrühpensionär ersticht besten Freund: Nearly Ten Years in Prison - Frührentner ersticht seinen "besten Freund" nach Streit beim gemeinsamen Kochen
Ein 61-jähriger Frührentner ist wegen der Tötung seines besten Freundes durch Messerstiche in der Wohnung des Opfers zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Die Tat ereignete sich am 3. Juli 2025 in Herne, nachdem die beiden Männer verabredet hatten, gemeinsam zu kochen. Das Gericht wies die Behauptung des Angeklagten, aus Notwehr gehandelt zu haben, zurück und verhängte eine Freiheitsstrafe von neun Jahren und neun Monaten.
Die beiden Männer, die als enge Freunde beschrieben wurden, hatten sich in der Wohnung des 37-jährigen Opfers getroffen, um eine Mahlzeit zuzubereiten. Es kam zum Streit, doch die Richter stellten später fest, dass der Auslöser nicht mehr rekonstruiert werden könne. Während der Auseinandersetzung erstach der ältere Mann seinen Freund tödlich – das Opfer hatte keine Chance, sich zu verteidigen, und verblutete noch am Tatort.
Nach der Tat stellte sich der 61-Jährige der Polizei. Vor Gericht gab er an, den Jüngeren fast wie einen Sohn betrachtet und als seinen "besten Freund" bezeichnet zu haben. Trotz seiner Notwehr-Behauptung lehnten die Richter diese Rechtfertigung ab und sprachen ihn des Totschlags schuldig.
Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu neun Jahren und neun Monaten Haft. Im Urteil hieß es, der Messerangriff sei rechtswidrig gewesen, auch wenn der genaue Grund für den Streit unklar blieb. Die Familie des Opfers erhielt keine weitere Erklärung für die plötzliche Gewalt, die seinem Leben ein Ende setzte.