18 January 2026, 02:59

Friedrich Merz feiert Bundesliga-Premiere als Kanzler mit BVB-Besuch und Bäcker-Ehrung

Eine große Menschenmenge sitzt im Allianz Arena Stadion in München, Deutschland, und schaut ein Fußballspiel, mit einer Bühne auf der rechten Seite, Fahnen, Stangen und einem Bildschirm im Hintergrund und dem Himmel oben sichtbar.

Bundeskanzler Merz besucht BVB-Heimspiel gegen St. Pauli - Friedrich Merz feiert Bundesliga-Premiere als Kanzler mit BVB-Besuch und Bäcker-Ehrung

Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte erstmals seit seinem Amtsantritt ein 1. Bundesliga-Spiel und verfolgte das Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC St. Pauli. Vor dem Anpfiff erhielt er in Dortmund eine hochrangige Auszeichnung von der Bäckerinnung Westfalens.

Der Kanzler, der seit Langem als Anhänger von Borussia Dortmund bekannt ist, wurde während des Spiels von Vereinspräsident Hans-Joachim Watzke begleitet. Es handelte sich um seinen ersten offiziellen 1. Bundesliga-Auftritt als Regierungschef, obwohl er bereits zuvor Spiele besucht hatte – darunter das Saisonfinale gegen Mainz im Mai 2023 und das Champions-League-Finale gegen Real Madrid in London im vergangenen Jahr.

Noch am selben Tag wurde Merz mit dem Großen Stutenkerl geehrt, der höchsten Auszeichnung der westfälischen Bäckerinnung. Die Verleihung fand im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Dortmund statt und verlieh seinem Besuch einen repräsentativen Charakter. Zwar war Merz nie Mitglied des Dortmunder Vorstands, doch seine Leidenschaft für den Verein ist unbestritten. Seine Anwesenheit beim Spiel unterstrich sowohl seine persönliche Verbundenheit mit dem Team als auch seine öffentliche Rolle als Kanzler.

Mit seinem Besuch beim Spiel bekräftigte der Kanzler seine Unterstützung für Borussia Dortmund, dem er seit Jahren verbunden ist. Zugleich nutzte er die Partie für seinen ersten offiziellen 1. Bundesliga-Auftritt als Regierungschef – eine Verbindung aus politischen Pflichten und seiner Fußballbegeisterung. Die Verleihung des Großen Stutenkerls würdigte zudem seine enge Beziehung zur Region.