FEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen und löst Skandal aus
Charlotte KrügerFEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen und löst Skandal aus
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, hat ungewöhnliche Behauptungen über eine angebliche Teleportation zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House aufgestellt. Seine Aussagen, die erstmals von CNN berichtet wurden, haben für Kontroversen gesorgt und zu seiner Absetzung von einer Anhörung im Kongress geführt. Der Vorfall wirft zudem Fragen über seine Rolle in der Regierung auf.
Phillips, der bei FEMA für Einsatz- und Wiederherstellungsmaßnahmen zuständig ist, beschrieb das Erlebnis als Teil einer "spirituellen Reise" während seines Krebsleidens. Seine Schilderungen zogen schnell Kritik nach sich, darunter von Demokraten in Washington, die seine Eignung für das Amt infrage stellten.
Die Kontroverse begann, als Phillips CNN gegenüber behauptete, er sei 80 Kilometer weit von einem Waffle House zu einem anderen "beamten" worden. Er deutete das Ereignis als tiefgreifenden Moment im Zusammenhang mit seinem persönlichen Kampf gegen den Krebs. Seit die Aussagen 2023 bekannt wurden, hat sich keine Behörde oder offizielle Stelle öffentlich dazu geäußert.
Nach der Veröffentlichung des Berichts warf Phillips Devin Nunes, dem CEO des sozialen Netzwerks Truth Social, vor, seine Reaktion auf den CNN-Artikel unterdrückt zu haben. Truth Social erklärte später, dass technische Probleme für Verzögerungen bei der Veröffentlichung verantwortlich gewesen seien – nicht Zensur. Unterdessen kontaktierte die "Daily Mail" FEMA um Stellungnahme, erhielt jedoch keine Antwort.
Die Lage spitzte sich weiter zu, als Phillips gewalttätige Äußerungen über den früheren US-Präsidenten Joe Biden tätigte. In einer separaten Erklärung erklärte er, er wolle Biden "dieser Hure in den Mund schlagen" und behauptete, Biden "verdiene es zu sterben". Diese Aussagen verschärften die Prüfung seines Verhaltens zusätzlich.
Infolge der Vorfälle wurde Phillips von der Tagesordnung einer Anhörung des Heimatschutzausschusses des Repräsentantenhauses gestrichen. Ein FEMA-Sprecher lehnte es ab, sich zu seinen Teleportationsbehauptungen oder seiner Absetzung von der Veranstaltung zu äußern. Demokraten in Washington stellten offen infrage, ob er nach seinem Ausbruch und den vorherigen Aussagen noch für sein Amt geeignet sei.
Phillips' Behauptungen und sein anschließendes Verhalten haben seine berufliche Position unsicher gemacht. Seine Streichung vom Anhörungsplan spiegelt die wachsenden Bedenken über seine öffentlichen Aussagen wider. Bisher haben weder FEMA noch andere offizielle Stellen weitere Aufklärung zu dem Fall gegeben.






