„Extrawurst“: Wenn ein Grill-Streit die Gesellschaft spaltet – ab 15. Januar im Kino
Lea KochSchauspieler spricht über alltäglichen Rassismus - „Extrawurst“: Wenn ein Grill-Streit die Gesellschaft spaltet – ab 15. Januar im Kino
"Extrawurst" – Neue deutsche Komödie ab 15. Januar im Kino
Am 15. Januar kommt die neue deutsche Komödie Extrawurst in die Kinos. Der Film erzählt vom chaotischen Vorlauf zu einem Sommerfest in einem Tennisverein, bei dem ein harmloser Streit um einen Grill in einen weit größeren Konflikt eskaliert. Mit Christoph Maria Herbst, Hape Kerkeling und Fahri Yardım in den Hauptrollen verbindet die Geschichte humorvolle Szenen mit scharfsinnigen Beobachtungen über die moderne Gesellschaft.
Extrawurst basiert auf einem gleichnamigen, erfolgreichen Bühnenstück. Im Mittelpunkt steht ein Tennisverein, der sich auf sein jährliches Fest vorbereitet – doch die Stimmung kippt, als vorgeschlagen wird, für Erol, das einzige muslimische Vereinsmitglied, einen separaten Grill aufzustellen. Was als kleine Meinungsverschiedenheit beginnt, entwickelt sich schnell zu einer hitzigen Debatte über Identität, Rassismus und Cancel Culture.
Fahri Yardım, bekannt aus der Serie Jerks, spielt Erol und hat über seine persönliche Verbindung zur Figur gesprochen. In Interviews thematisierte er die im Film behandelten Alltagsrassismen und gesellschaftlichen Spaltungen – und zog Parallelen zu eigenen Erfahrungen. Christoph Maria Herbst schlüpft in die Rolle von Torsten, Melanies Ehemann, der unfreiwillig in den Grill-Streit hineingezogen wird. Hape Kerkeling verkörpert Heribert, den langjährigen und strengen Vereinsvorsitzenden, der sich plötzlich im Zentrum des Chaos wiederfindet. Der Kinostart ist für den 15. Januar 2026 geplant – mit der Aussicht auf eine Mischung aus scharfem Witz und gesellschaftskritischem Unterton, während die Vereinsmitglieder über weit mehr als nur Würstchen streiten.
Extrawurst vereint ein hochkarätiges Ensemble, das sowohl Komödie als auch ernsthafte gesellschaftliche Themen aufgreift. Die Auseinandersetzung mit Identität, Zugehörigkeit und Konflikt wird vermutlich noch lange nach dem Abspann für Gesprächsstoff sorgen. Ab Mitte Januar ist der Film in den deutschen Kinos zu sehen.