24 January 2026, 20:07

Einheit im Gebet: Christen feiern ökumenischen Gottesdienst im Gütersloher Rathaus

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Gruppe von Menschen im Gebet, mit gefalteten Händen, die vor einem hohen Gebäude stehen, unter einem tiefblauen Himmel mit untergehender Sonne, und der Text 'Der Gebetstag für den Frieden, 4. Oktober 1914' oben.

Einheit im Gebet: Christen feiern ökumenischen Gottesdienst im Gütersloher Rathaus

Ökumenischer Gottesdienst bringt Christen in Güterslohs Rathaus zusammen

Letzte Woche versammelten sich Christen in Gütersloh im Sitzungssaal des Rathauses zu einem gemeinsamen Gebet. Die Veranstaltung unter dem Motto "Gott ist treu – Gemeinsam für die Welt" war Teil der jährlichen Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Teilnehmer beteten für Frieden, Solidarität und eine bessere Zukunft für alle.

Organisiert wurde der Gottesdienst vom Gütersloher Christlichen Rat in Zusammenarbeit mit der Gütersloher Initiative für interkonfessionelles Gebet. Insgesamt fanden fünf Abendgottesdienste an verschiedenen Orten statt, doch die Veranstaltung im Rathaus stach durch ihre symbolträchtigen Elemente hervor: Die erste Reihe der Ratssitze blieb leer, während ein Banner mit dem Bildnis Jesu Christi prominent platziert war.

Während der Feier sprachen die Anwesenden das Gebet der Vereinten Nationen sowie das Vaterunser. Jeder Teilnehmer erhielt zudem eine elektrische Teelichtkerze als Symbol der Hoffnung in schwierigen Zeiten. Den Abschluss bildete eine Kollekte, deren Erlös vollständig an die Gütersloher Tafel ging. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen ist eine langjährige Tradition in Gütersloh und findet jedes Jahr im Januar statt. Die diesjährige Ausgabe stand erneut im Zeichen von Einheit, Glauben und gemeinsamer Verantwortung für die Welt.

Der Gottesdienst unterstrich das Engagement der Stadt für interreligiöse Zusammenarbeit und gemeindliche Unterstützung. Die gesammelten Spenden kommen bedürftigen Familien über die Tafel zugute, während die symbolischen Gesten die Botschaft der Hoffnung verstärkten. Die Veranstalter planen, die Tradition auch in den kommenden Jahren fortzuführen.