Ehemaliges FUNKE-Druckwerk in Essen wird zum innovativen Logistik- und Freizeitstandort
Theo SchulteEhemaliges FUNKE-Druckwerk in Essen wird zum innovativen Logistik- und Freizeitstandort
Essen: Ehemaliges FUNKE-Druckwerk wird zum multifunktionalen Standort für Logistik, Lagerung und Freizeit
Das ehemalige FUNKE-Druckzentrum in Essen ist zu einem gemischt genutzten Gelände für Logistik, Lagerflächen und Freizeitaktivitäten umgestaltet worden. Das 28.000 Quadratmeter große Areal, das 2021 von der Greyfield Holding GmbH übernommen wurde, beherbergt heute Unternehmen von Selbstlagerungsanbietern bis hin zu Padel-Tennis-Anlagen. Oberbürgermeister Thomas Kufen besuchte die modernisierte Anlage am 28. Januar 2026, um sich vor Ort ein Bild von den Veränderungen zu machen.
Die ursprünglichen Druckmaschinen und Industriegebäude des Standorts wurden erhalten und für neue Zwecke umgenutzt. Statt eines Abrisses wurden die bestehenden Räumlichkeiten umgestaltet, um modernen Anforderungen gerecht zu werden. In den alten Produktionshallen sind nun ein 5.000 Quadratmeter großer Selbstlager-Anbieter sowie eine 3.000 Quadratmeter umfassende Padel-Tennis-Halle untergebracht.
Seit die Greyfield Holding das Gelände 2021 übernommen hat, verlagerte sich der Schwerpunkt vom Druckgewerbe hin zu Logistik und Lagerung. Dieser Wandel führte zwar zum Verlust von etwa 200 Arbeitsplätzen im Druckbereich, schaffte jedoch rund 150 neue Stellen im Logistiksektor. Zudem haben sich weitere Logistikunternehmen auf dem Gelände angesiedelt, was zur Stabilisierung des lokalen Arbeitsmarktes beiträgt.
Während seines Besuchs betonte Kufen die übergeordneten Vorteile des Projekts. Er hob hervor, dass die Umnutzung von Gebäuden Ressourcen schont, die Zersiedelung der Städte verhindert und ganze Stadtteile beleben kann. Solche Vorhaben seien, so Kufen, entscheidend für die zukünftige Entwicklung Essens.
Das ehemalige Druckwerk vereint heute eine Mischung aus Gewerbe und Freizeitangeboten, bewahrt dabei aber seinen industriellen Charakter. Das Projekt hat nicht nur Essens Gewerbeflächen modernisiert, sondern auch die Beschäftigungszahlen stabil gehalten. Stadtvertreter sehen darin ein Vorbild für nachhaltige Stadtentwicklung.






