25 March 2026, 04:04

E.ON investiert 48 Milliarden Euro bis 2030 in Stromnetze und Energiewende

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branchen, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

E.ON investiert 48 Milliarden Euro bis 2030 in Stromnetze und Energiewende

E.ON kündigt massive Ausweitung der Netzinvestitionen an – 48 Milliarden Euro bis 2030

E.ON hat eine deutliche Ausweitung seiner Investitionspläne für die Stromnetze angekündigt und will bis 2030 insgesamt 48 Milliarden Euro investieren. Gleichzeitig plant das Unternehmen, die Dividende auf 0,57 Euro pro Aktie zur Hauptversammlung im nächsten Jahr anzuheben. Die Maßnahmen fallen in eine Phase des rasanten Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Deutschland.

Der Energiekonzern, der das größte Verteilnetz des Landes betreibt, hat in den vergangenen Jahren bereits über zwei Millionen Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien ans Netz angeschlossen. Im Quartalsbericht, der im Mai 2026 erwartet wird, sollen weitere strategische Schritte dieser Expansion dargestellt werden.

Rekordtempo beim Ausbau der Erneuerbaren Die Investitionsoffensive von E.ON folgt auf einen Boom bei der Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland. Erst im März 2026 hat die Tochter Verteilnetz die zweite Million an Erneuerbaren-Anlagen angeschlossen – mit einer zusätzlichen Leistung von 110 Gigawatt. Dies gelang nur 2,5 Jahre, nachdem die erste Million erreicht worden war. Symbolisch markierte ein neuer Windpark zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel diesen Meilenstein.

Die Dynamik des Ausbaus hat sich dabei dramatisch beschleunigt: Während die erste Million Anlagen über 15 Jahre benötigte, wurde die zweite Million in einem Bruchteil dieser Zeit umgesetzt. E.ON verwaltet mittlerweile rund 70 Prozent der deutschen Onshore-Windkapazitäten und die Hälfte aller Solaranlagen.

48 Milliarden für Modernisierung und Netzausbau Um die Expansion zu stemmen, hat das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren fast 10 Milliarden Euro in die deutschen Netze investiert. Das neue Budget von 48 Milliarden Euro – eine Steigerung um 10 Prozent – soll zwischen 2026 und 2030 in weitere Modernisierungen und neue Netzanschlüsse fließen. Allerdings hängt die Umsetzung von regulatorischen Genehmigungen und Förderung ab.

Finanzielle Perspektiven: Leichter Rückgang 2026, aber Wachstum bis 2030 Für das Jahr 2026 rechnet E.ON mit einem leichten Rückgang des bereinigten Konzerngewinns und prognostiziert ein EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro. Bis 2030 strebt das Unternehmen jedoch ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro allein im Netzgeschäft an. Die Aktionäre können sich auf eine Dividendenerhöhung auf 0,57 Euro pro Aktie zur Hauptversammlung im April 2026 freuen.

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Die Aktie von E.ON erreichte Mitte März ein 52-Wochen-Hoch von 20,30 Euro, bevor sie sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Investoren warten nun gespannt auf den nächsten Quartalsbericht am 13. Mai 2026, der weitere Einblicke in die strategische Ausrichtung geben soll.

E.ON als Schlüsselfigur der Energiewende Mit dem 48-Milliarden-Plan wird E.ON in den kommenden zehn Jahren die Infrastruktur für erneuerbare Energien in Deutschland maßgeblich prägen. Die zügige Anbindung von zwei Millionen Erneuerbaren-Anlagen unterstreicht die zentrale Rolle des Konzerns bei der Energiewende. Mit den Gewinnprognosen und geplanten Dividendenerhöhungen wird der nächste Quartalsbericht zusätzliche Klarheit über die finanzielle und operative Zukunft des Unternehmens bringen.

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