Dürens Bahnhof bekommt 25-Millionen-Modernisierung bis 2029
Dürens Bahnhof steht vor umfassenden Modernisierungen nach einem entscheidenden Treffen zwischen lokalen Verantwortlichen und der Deutschen Bahn. In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Fahrgastzahlen stetig an und erreichten 2025 mit 2,8 Millionen einen neuen Höchststand – ein jährliches Plus von 7 Prozent. Nun nehmen die Pläne für eine Modernisierung des Bahnhofs Gestalt an, während gleichzeitig akute Probleme angegangen werden sollen.
Bürgermeister Frank Peter Ullrich führte die Gespräche mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Deutschen Bahn. Im Mittelpunkt standen dabei zwei Aspekte: kurzfristige Maßnahmen sowie eine langfristige Sanierung im Umfang von 25 Millionen Euro. Noch vor Beginn der großen Baumaßnahmen einigte man sich auf praktische Schritte wie häufigere Reinigungsintervalle, zusätzliche Sicherheitsstreifen und kleinere bauliche Instandsetzungen.
Die Zukunft des Bahnhofs ist eng mit dem "Innovationsquartier Düren" verknüpft, das ihn zu einem multifunktionalen Knotenpunkt entwickeln soll. Ein weiteres zentrales Thema war die bessere Anbindung der Rurtalbahn sowie die Vorbereitungen auf die Grundsanierung des Eisenbahnkorridors 2029. Die Finanzierung des Projekts in Höhe von rund 17 Millionen Euro wird von der Deutschen Bahn, der Stadt und dem Land Nordrhein-Westfalen getragen; der offizielle Förderantrag soll 2026 gestellt werden.
Ullrich betonte, wie wichtig es sei, die täglichen Bedürfnisse der Pendler stets im Blick zu behalten. Er rief zu einer engen Zusammenarbeit auf, um den Modernisierungsprozess reibungslos zu gestalten.
Das Treffen markiert einen klaren Fahrplan für die Zukunft des Dürener Bahnhofs. Während die kurzfristigen Verbesserungen bald umgesetzt werden, bleibt die umfassende Sanierung für die kommenden Jahre auf Kurs. Angesichts steigender Fahrgastzahlen sollen die Maßnahmen die wachsende Nachfrage bedienen und das Reiseerlebnis spürbar verbessern.