Duisburgs Gasverbrauch trotzt Kältewelle – warum die Zahlen überraschen
Charlotte KrügerDuisburgs Gasverbrauch trotzt Kältewelle – warum die Zahlen überraschen
Duisburger Gasverbrauch blieb 2025 trotz Kältewelle nahezu stabil
Trotz eines deutlichen Anstiegs der Kältetage blieb der Gasverbrauch in Duisburg im Jahr 2025 nahezu unverändert. Insgesamt wurden rund 1,89 Terrawattstunden an Haushalte und Unternehmen in der Stadt geliefert. Die Zahlen zeigen einen leichten Anstieg im privaten Bereich im Vergleich zum Vorjahr.
Das von den Netze Duisburg betriebene Gasnetz der Stadt erstreckt sich über etwa 1.760 Kilometer und versorgt rund 70.300 Anschlüsse. Die größte Nachfrage entsteht traditionell in der Heizperiode, wobei die Temperaturen eine entscheidende Rolle für das Verbrauchsverhalten spielen.
2025 verzeichnete Duisburg 45 Frosttage – deutlich mehr als die 18 im Jahr 2024. Dennoch blieb der Gesamtverbrauch nahezu konstant. Private Haushalte verbrauchten minimal mehr Gas als im Vorjahr, während Gewerbe- und Industriekunden ihren Verbrauch um 13,4 Millionen Kilowattstunden reduzierten.
Seit 2021 ist der Gasverbrauch der Privathaushalte in der Stadt um etwa 468 Millionen Kilowattstunden gesunken. Detaillierte Vergleiche mit anderen deutschen Großstädten liegen jedoch nicht vor.
Die Daten belegen eine stabile, aber leicht erhöhte Nachfrage der Haushalte im Jahr 2025. Unternehmen und Fabriken drosselten hingegen ihren Gasverbrauch. Angesichts der wahrscheinlichen Fortdauer kalter Witterung werden die Energietrends der Stadt auch künftig stark von den jahreszeitlichen Bedingungen abhängen.






