29 January 2026, 16:15

Dortmunds 0:2 gegen Inter Mailand offenbart defensive Schwächen – doch der BVB bleibt ohne Transferpläne

Ein junger Mann in einem blauen Trikot des Everton FC steht auf einem grünen Fußballfeld.

Dortmunds 0:2 gegen Inter Mailand offenbart defensive Schwächen – doch der BVB bleibt ohne Transferpläne

Borussia Dortmund kassiert 0:2 gegen Inter Mailand in der Champions League – Schwächen im geschwächten Kader offenbart

Die 0:2-Niederlage von Borussia Dortmund gegen Inter Mailand in der Champions League hat die Lücken im aktuell geschwächten Team schonungslos aufgedeckt. Die Pleite wirft Fragen nach Verstärkungen in der Abwehr auf, doch der BVB hat klargestellt, dass im Wintertransferfenster keine Neuzugänge geplant sind. Stattdessen setzt der Klub auf die vorhandenen Spieler, die nun mehr Verantwortung übernehmen müssen.

Das Spiel gegen Inter Mailand rückte Dortmunds defensive Probleme ins Rampenlicht. Mit begrenzten Personaloptionen in der Abwehrkette vertraute Trainer Niko Kovač auf Filippo Mane, ein Eigengewächs der BVB-Jugendakademie. Der junge Verteidiger erhielt trotz der Niederlage Lob für seine souveräne Vorstellung in der Innenverteidigung.

Nach dem Spiel hob Kovač Manes Leistung besonders hervor und bekräftigte sein Vertrauen in die aktuellen Innenverteidiger. Seine Worte fanden Rückhalt bei Sportdirektor Sebastian Kehl, der bestätigte, dass Dortmund im Winter keine neuen Abwehrspieler verpflichten werde. Kehl betonte den Glauben an die Kadertiefe und versicherte, dass die Saisonziele dennoch erreichbar seien.

Dortmund hatte zeitweise eine Rückkehr von Aaron Anselmino in Erwägung gezogen, doch der von Chelsea ausgeliehene Spieler kehrte vor Ablauf der Frist zu seinem Stammverein zurück. Unterdessen deutete Chelseas Trainer Liam Rosenior an, dass die Gespräche über Anselminos Zukunft noch andauern – eine Rückkehr zum BVB ist damit vom Tisch.

Die Champions-League-Niederlage hinterlässt Dortmund ohne kurzfristige Verstärkung in der Defensive. Kehls Entscheidung, auf den bestehenden Kader zu setzen, bedeutet, dass Mane und Co. die Lücken schließen müssen. Vorerst verlässt sich der Verein auf den Nachwuchs und das Vertrauen in die eigenen Spieler.