Dortmund rettet 400 Kisten Lebensmittel – doch die Politik glänzt durch Abwesenheit
Lea KochDortmund rettet 400 Kisten Lebensmittel – doch die Politik glänzt durch Abwesenheit
Große Lebensmittelrettungsaktion in Dortmund am Samstag
Am Samstag fand in Dortmund eine große Lebensmittelrettungsaktion statt. Auf dem Friedensplatz sammelten Ehrenamtliche von foodsharing Dortmund innerhalb eines Tages überschüssige Lebensmittel von verschiedenen Partnern. Über 400 Kisten mit Obst, Gemüse und Backwaren wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Gegen Ende der Veranstaltung konnten Besucherinnen und Besucher die geretteten Lebensmittel in Tüten packen und mit nach Hause nehmen.
An Informationsständen wurde zudem über den Wert von Lebensmitteln aufgeklärt. Ein "Smoothie-Fahrrad" ermöglichte es den Besuchern, durch Treten eigene Drinks herzustellen – eine spielerische Vermittlung des Nachhaltigkeitsgedankens. Unterstützt wurde die Aktion vom Dortmunder Entsorgungsunternehmen EDG, das 1.000 wiederverwendbare Stoffbeutel für die Verteilung zur Verfügung stellte.
Trotz des Erfolgs der Veranstaltung blieb die lokale Politik abwesend. Dennis Görlich, Vorsitzender von foodsharing Dortmund e.V., äußerte im Nachhinein seine Enttäuschung über das Fernbleiben der Politiker. Die öffentliche Beteiligung und das Interesse waren jedoch den ganzen Tag über groß.
Die Aktion trug dazu bei, das Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung zu schärfen und die Bevölkerung aufzuklären. Dank des starken Engagements der Gemeinschaft und der Unterstützung durch Organisationen wie die EDG sind ähnliche Veranstaltungen in Dortmund künftig zu erwarten. Die Organisatoren hoffen, dass zukünftige Aktionen auch mehr Aufmerksamkeit bei lokalen Entscheidungsträgern finden werden.






