09 May 2026, 22:05

Denkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz umgebaut

Krankenhausflur mit Stühlen auf der rechten Seite, einem bunten Wandgemälde, Topfpflanzen, einer Tür, einem Schild und Deckenleuchten.

Denkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz umgebaut

Historisches Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz für den Kirchenkreis Herford umgebaut

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Ein denkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz für den Kirchenkreis Herford umgestaltet. Das Projekt, dessen Eröffnung für den Sommer 2026 geplant ist, soll Gästen in ihrer letzten Lebensphase einen warmen und einladenden Rückzugsort bieten. Der 150 Jahre alte Bau, der einst eine Tagesklinik beherbergte, erhält damit eine neue, mitfühlende Bestimmung.

Das Hospiz entsteht in der Unter den Linden 41, einem fast eineinhalb Jahrhunderte alten geschützten Baudenkmal. Bis zum Sommer 2024 war hier eine Tagesklinik der Kreiskliniken untergebracht. Nun wird das Gebäude unter strengen Denkmalschutzauflagen behutsam saniert, um seinen Charakter zu bewahren und gleichzeitig für die Hospizarbeit umzurüsten.

Die neue Einrichtung wird auf rund 2.200 Quadratmetern zehn helle, gemütliche und wohnlich gestaltete Gästezimmer umfassen. Träger ist die gemeinnützige Hospiz Herford gGmbH, die gemeinsam vom Diakonischen Werk des Kirchenkreises Vlotho und des Kirchenkreises Herford geführt wird. Die Baukosten werden von der Stiftung Zukunft im Wittekindsland getragen, doch sind weitere Spenden unverzichtbar, um das Projekt langfristig zu sichern.

Wer das Vorhaben unterstützen möchte, kann Mittel direkt an die Stiftung oder das Hospiz überweisen. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem schwerkranke Menschen in ihren letzten Tagen Würde, Geborgenheit und Fürsorge erfahren.

Nach seiner Fertigstellung wird das Hospiz eine bedeutende Bereicherung für die Palliativversorgung in der Region darstellen. Mit der Eröffnung im Sommer 2026 stehen dann zehn speziell ausgestattete Zimmer in einem liebevoll restaurierten Denkmalgebäude zur Verfügung. Durch laufende Spenden kann das Hospiz seinen hohen Pflegeanspruch auch langfristig aufrechterhalten.

Quelle