02 January 2026, 06:11

Chaos nach Zweitliga-Spiel: Polizei greift in Gelsenkirchen-Buer ein

Ein Fußballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fußballen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenjacken mit Schirmen und mehreren Kameraleuten, die das Ereignis aufnehmen.

Chaos nach Zweitliga-Spiel: Polizei greift in Gelsenkirchen-Buer ein

Polizei in Gelsenkirchen-Buer muss nach Zweitliga-Spiel am Samstag mehrfach eingreifen

Nach dem Spiel der 2. Bundesliga kam es in Gelsenkirchen-Buer zu mehreren Zwischenfällen. Beamte rückten zunächst zu einer gemeldeten Massenschlägerei an einer Bushaltestelle aus – vor Ort fanden sie jedoch nur zwei Schalke-Fans vor, die sich prügelten. Die Lage spitzte sich weiter zu, als eine überfüllte Straßenbahn in Chaos versank und die Polizei erneut eingreifen musste.

Die Vorfälle begannen kurz nach Spielende. Die Beamten trafen an der Bushaltestelle ein, nachdem es Hinweise auf eine große Schlägerei gegeben hatte. Stattdessen stellten sie fest, dass lediglich zwei Schalke-Anhänger in eine handgreifliche Auseinandersetzung verwickelt waren.

Während die Polizei noch mit dem ersten Vorfall beschäftigt war, wurde sie zu einer nahen Straßenbahn der Linie 302 gerufen. Das Fahrzeug, in dem sich 60 bis 70 Fahrgäste befanden, war mitten auf den Gleisen zum Stehen gekommen. Als die Menschen unkontrolliert zu fliehen versuchten, brach Panik aus – eine gefährliche Situation. Zwei Männer, ein 22-Jähriger und sein 49-jähriger Vater, beide aus Marl, wurden vor Ort festgenommen. Ihnen wird nun Widerstand gegen die Polizei sowie die Gefahr weiterer Straftaten vorgeworfen. Unterdessen begleiteten Beamte andere Schalke-Fans zu Fuß sicher bis zum Büer Rathaus. Der Einsatz endete ohne weitere Vorfälle, Sachschäden wurden nicht gemeldet.

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Bei den Ausschreitungen kam es zu zwei Festnahmen, schwere Verletzungen oder größere Schäden blieben jedoch aus. Die Polizei brachte die Lage unter Kontrolle und sorgte dafür, dass die Fans ohne weitere Zwischenfälle ihr Ziel erreichten. Die Namen der eingesetzten Beamten wurden von den Behörden nicht veröffentlicht.