Bundesverdienstkreuz für Essenerin Susanne Buers und ihr Lebenswerk für Inklusion
Theo SchulteBundesverdienstkreuz für Essenerin Susanne Buers und ihr Lebenswerk für Inklusion
Susanne Buers ist mit der höchsten Auszeichnung Deutschlands geehrt worden – für ihr lebenslanges Engagement im sozialen Bereich. Am 23. Januar 2026 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Bundesverdienstkreuz. Die Auszeichnung würdigt ihre jahrzehntelange Arbeit für Kinder mit Behinderungen und ihre Familien.
Buers hat sich maßgeblich für Inklusion und Selbstbestimmung eingesetzt. Seit 2010 ist sie Mitglied im Familienbeirat der Franz-Sales-Werkstätten gGmbH, einer Einrichtung, die Menschen mit Behinderungen unterstützt. Drei Jahre später übernahm sie den Vorsitz – ein Amt, das sie bis heute innehat.
Ihr Wirken geht jedoch über ihre Führungsrolle hinaus. Buers erstellte den praktischen Ratgeber ‘Gut zu wissen für Eltern und Betreuende’, um Familien bei alltäglichen Herausforderungen zu helfen. Zudem teilt sie ihr Fachwissen mit anderen Initiativen und setzt sich für bessere Lebensbedingungen und Rechte ein. Oberbürgermeister Kufen hob bei der Verleihung ihre fachliche Kompetenz, ihren Einsatzwillen und ihre Einfühlungsgabe hervor.
Das Bundesverdienstkreuz, 1951 gestiftet, wurde bereits über 260.000 Mal an Persönlichkeiten verliehen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit keinem finanziellen Preis verbunden, gilt aber als Symbol nationaler Anerkennung.
Die Ehrung unterstreicht Buers’ langjährigen Einfluss auf die Behindertenrechte in Essen und darüber hinaus. Ihre Arbeit bei den Franz-Sales-Werkstätten und in anderen Netzwerken prägt weiterhin politische Entscheidungen und Unterstützungssysteme. Die Auszeichnung spiegelt sowohl ihr persönliches Engagement als auch die gesellschaftliche Bedeutung von Inklusion wider.