Bottrops Weihnachtsbaum-Weitwurf bringt Dorf mit Spaß und Tradition zusammen
Mia AlbrechtBottrops Weihnachtsbaum-Weitwurf bringt Dorf mit Spaß und Tradition zusammen
Bottrops jährliches Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier versammelte dieses Jahr über 200 Teilnehmer
Das von der Schützenbruderschaft Grafenwald ausgerichtete Event sollte den Gemeinschaftsgeist im Dorf stärken. Mit dabei waren Schulkinder ebenso wie erfahrene Schützen, die ihr Würfgeschick unter Beweis stellen wollten.
Das bunte Treiben umfasste Mannschaften lokaler Vereine, Pfadfindergruppen und des Vater-Kind-Vereins. Der neunjährige Simon Verhoeven trat mit seinem Team an und warf leichte Baumspitzen – ganz ohne vorheriges Training, aber mit viel Selbstvertrauen.
Unter den Teilnehmern befand sich auch ein ehemaliger Schützenkönig, der für den „Alte-Hasen-Club“ einen Minimalrekord aufstellen wollte. Der weiteste Wurf aller Zeiten liegt bei über 50 Metern, doch für die meisten zählte der Spaß mehr als Bestleistungen. Ein kräftiger Teilnehmer schaffte es fast bis zur Acht-Meter-Marke. In der Pause lockte die Pfarrhalle mit Waffeln und Gegrilltem. Meike Verhoeven, Simons Mutter, verfolgte das Geschehen stolz und kündigte an, nächstes Jahr selbst mitzumachen. Sie lobte die Veranstaltung als perfekte Gelegenheit, um Menschen zusammenzubringen.
Bereits zum dritten Mal organisierte die Schützenbruderschaft Grafenwald den Wettbewerb – mit einem klaren Ziel: die Dorfgemeinschaft durch eine lockere, fröhliche Herausforderung zu festigen.
Am Ende stand nicht etwa ein neuer Rekord, sondern Gelächter und gemeinsame Anekdoten. Die Teilnehmer gingen mit gestärktem Zusammengehörigkeitsgefühl nach Hause – und die Erfolg des Events sichert seine Rückkehr für ein weiteres Jahr voller freundschaftlicher Konkurrenz.






