Bergisch Gladbachs Inklusionsrat wächst – und wird inklusiver denn je
Mia AlbrechtBergisch Gladbachs Inklusionsrat wächst – und wird inklusiver denn je
Inklusionsrat in Bergisch Gladbach wächst auf dreizehn Mitglieder – erstmals mit Vertretung von Menschen mit Lernbehinderungen
Der Inklusionsrat in Bergisch Gladbach ist von zwölf auf dreizehn Mitglieder angewachsen, um die vielfältige Stadtbevölkerung besser zu repräsentieren. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten. Die jüngsten Wahlen und politischen Weichenstellungen unterstreichen das Bestreben nach mehr Barrierefreiheit und Beteiligung an lokalen Entscheidungsprozessen.
Noch bis 2022 zählte der Rat zwölf Mitglieder. Die diesjährige Erweiterung um einen dreizehnten Sitz erweitert seine Reichweite. Zudem hat der Inklusionsrat Maßnahmen ergriffen, um die Kommunikation zu vereinfachen: Künftig werden Dokumente, darunter der neu überarbeitete Aktionsplan Inklusion, in Leichter Sprache verfasst – klar und leicht verständlich.
Neue Führung für mehr Engagement Bei der letzten Sitzung wurde eine neue Führung gewählt: Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, übernahm den Vorsitz. Als ihre Stellvertreterin fungiert Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide Ämter stehen für das verstärkte Engagement zugunsten von Menschen mit Behinderungen.
Mehr Mitsprache in der Kommunalpolitik Der Rat entsendet nun Vertreter in zentrale Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in politischen Debatten Gehör finden. Parallel dazu wird der überarbeitete Aktionsplan demnächst im Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie im gesamten Stadtrat zur finalen Abstimmung vorgelegt.
Inklusion als gemeinschaftliche Aufgabe Mit der Erweiterung des Gremiums – insbesondere durch die Einbindung von Menschen mit Lernbehinderungen –, der Nutzung einfacherer Sprache und der Entsendung von Ausschussvertretern soll die lokale Politik inklusiver werden. Die endgültige Verabschiedung des neuen Aktionsplans wird die nächsten Schritte für Bergisch Gladbachs Inklusionsstrategie festlegen.






