Bergisch Gladbach plant neues Jugendzentrum für das Zanders-Viertel bis 2026
Charlotte KrügerBergisch Gladbach plant neues Jugendzentrum für das Zanders-Viertel bis 2026
Bergisch Gladbach gestaltet Jugend- und Kinderangebote in der Innenstadt neu
Seit Juni 2025 arbeitet die Stadt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche und Q1 daran, die Jugend- und Kinderangebote zukunftsfähig auszurichten. Im Mittelpunkt steht dabei das entstehende Zanders-Viertel und seine sich wandelnden Bedürfnisse.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, bestehende Programme weiterzuentwickeln und gleichzeitig an die sozio-räumlichen Anforderungen des neuen Stadtteils anzupassen. Q1 hat bereits offene Angebote im Gleispark gestartet, der am 9. Mai 2026 eröffnet wurde. Parallel prüfen Stadt und Evangelische Kirche Möglichkeiten für einen dauerhaften Standort in der Innenstadt, um die Arbeit von Q1 langfristig zu unterstützen.
Die bisherige Struktur von Q1 wird auf Dauer nicht unverändert bleiben. Stattdessen sind Pläne für ein neues Jugendzentrum und eine Modernisierung der Jugendhilfe in Arbeit. Der Gleispark und die künftige Zentralwerkstatt sollen als zentrale soziokulturelle Anlaufstellen fungieren und flexible, bedarfsorientierte offene Jugendarbeit anbieten.
Eine endgültige Entscheidung über den künftigen Standort von Q1 steht noch aus. Zunächst muss die Stadtverwaltung fachliche, städtebauliche und finanzielle Aspekte prüfen, bevor sie den politischen Gremien einen konkreten Vorschlag unterbreitet. Sobald die Anforderungen feststehen, wird ein transparenter und umsetzbarer Plan zur Abstimmung vorgelegt.
Die politischen Weichenstellungen zu Q1, der Entwicklung des Zanders-Viertels und der Zentralwerkstatt laufen wie geplant. Die Verwaltung hat sich zu einer fortgesetzten, offenen und konstruktiven Abstimmung mit allen Beteiligten verpflichtet.
Mit dem Wachstum des Zanders-Viertels werden sich auch die Jugendangebote der Stadt weiterentwickeln. Ein neues Jugendzentrum und aktualisierte Programme sollen das bisherige Modell von Q1 ablösen, während Gleispark und Zentralwerkstatt ihre Rolle als lebendige Begegnungsstätten ausbauen. Endgültige Entscheidungen zu Standorten und Finanzierung folgen, sobald alle fachlichen und wirtschaftlichen Bewertungen abgeschlossen sind.






