Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Sicherheit
Mia AlbrechtBergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Sicherheit
Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Fahrradspuren an Hasenweg und Nachtigallenstraße
Bergisch Gladbach hat offiziell seine ersten geschützten Radwege an der Hasenweg- und der Nachtigallenstraße eröffnet. Die neuen Spuren markieren einen wichtigen Schritt in den Plänen der Stadt, die Radinfrastruktur auszubauen und die Abhängigkeit vom Auto zu verringern. Die Strecken sind Teil des Radwegs F2, der künftig zentrale Bereiche der Stadt miteinander verbinden soll.
Die neu gebauten Spuren orientieren sich an Vorbildern aus Städten wie Kopenhagen und Amsterdam. In Kopenhagen stieg der Radverkehrsanteil nach der Einführung ähnlicher Infrastruktur von 13 Prozent im Jahr 1970 auf 41 Prozent im Jahr 2019. In Amsterdam werden mittlerweile 38 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt – maßgeblich dank sicherer, abgetrennter Radwege.
Auf den Bergisch Gladbacher Spuren haben Radfahrende an Kreuzungen Vorfahrt. Fahrräder dürfen nebeneinander fahren, und alle Verkehrsteilnehmenden – auch Autofahrer – müssen sich an ein Tempolimit von 30 km/h halten. Autos dürfen die Spur zwar weiterhin nutzen, müssen Radfahrenden jedoch den Vorrang gewähren.
Ragnar Migenda, der erste Beigeordnete der Stadt, nahm an der Eröffnung teil und betonte die Bedeutung des Projekts. Bergisch Gladbach plant, das Radwegenetz in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die Nutzung der F2-Route seit der Eröffnung der Spuren bereits zugenommen hat.
Die neuen Radwege bieten Radfahrenden in Bergisch Gladbach eine sicherere und schnellere Verbindung. Sie sind zudem Teil einer umfassenderen Strategie, um den Radverkehr zu fördern und die städtische Mobilität zu verbessern. Weitere Ausbaumaßnahmen sind vorgesehen, um an diesen ersten Abschnitt der F2-Route anzuknüpfen.






