13 January 2026, 04:19

Azubis bringen Grundschülern nachhaltige Ernährung spielerisch bei

Ein Plakat mit einem Jungen und einem Mädchen, die an einem Tisch mit einem Teller voller Essen, einem Glas und anderen Gegenständen sitzen, mit der Aufschrift "Jedes Kind braucht ein gutes Schulessen."

Azubis bringen Grundschülern nachhaltige Ernährung spielerisch bei

Von der Farm bis zum Teller: Dreitägiges Ausbildungsprojekt an der Elisabeth-von-der-Pfalz-Schule

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Kürzlich fand an der Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufsschule in Herford ein dreitägiges Ausbildungsprojekt unter dem Titel „Vom Acker bis zum Teller“ statt. Die Initiative verfolgte das Ziel, Grundschulkindern gesunde Ernährung, nachhaltigen Einkauf und verantwortungsvolle Lebensmittelauswahl näherzubringen. Zweitklässler der Radewig-Grundschule nahmen an interaktiven Lernstationen teil, die von angehenden Erziehern und Erzieherinnen konzipiert wurden.

Den Anstoß für das Projekt gab eine Tagung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Herforder Kreis. Zwar wurde kein konkreter Veranstalter genannt, doch die Idee motivierte Auszubildende der Berufsschulen, praxisnahe Lernmodule zu entwickeln. Unter Anleitung der Azubis setzten sich die Kinder mit Themen wie Herkunft von Lebensmitteln, Nährstoffen und umweltbewusstem Konsum auseinander. Die Einheiten regten sie dazu an, ihre täglichen Essgewohnheiten kritisch zu hinterfragen. Für die angehenden Pädagogen bot das Projekt wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Gesundheitsförderung, Ernährungsbildung und Nachhaltigkeitsvermittlung.

Unterstützung erhielt die Aktion von zwei lokalen Partnern: dem Förderverein Johannes-Falk-Haus e.V. und dem Marktkauf Herford. Durch ihr Engagement konnten die interaktiven Stationen realisiert werden, was den Lernspaß für die jungen Teilnehmer deutlich steigert.

Das Projekt vermittelte den Zweitklässlern erfolgreich, wie wichtig bewusste, gesunde und nachhaltige Ernährungsentscheidungen sind. Durch die Kombination aus praktischen Aktivitäten und fachkundiger Begleitung profitierten sowohl die Kinder als auch die künftigen Fachkräfte von wertvollem Wissen. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Azubis und regionalen Förderern sorgte dafür, dass die Wirkung des Programms weit über den Unterricht hinausreicht.