Auszubildende erhalten 2025 bis zu 6,7 Prozent mehr Lohn – doch die Unterschiede bleiben groß
Lea Koch"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne steigen deutlich - Auszubildende erhalten 2025 bis zu 6,7 Prozent mehr Lohn – doch die Unterschiede bleiben groß
Die Ausbildungsvergütungen in tarifgebundenen Betrieben stiegen 2025 um 6,7 Prozent. Die Erhöhung spiegelt breitere Lohnsteigerungen in mehreren Schlüsselbranchen wider, doch bestehen weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen den Sektoren. Während einige Bereiche mittlerweile über 1.300 Euro monatlich zahlen, erhalten Auszubildende in anderen Branchen für ihre Berufsausbildung weiterhin weniger als 1.000 Euro.
Der öffentliche Dienst verzeichnete mit einem Plus von 7,7 Prozent das stärkste Lohnwachstum. Auszubildende in öffentlichen Berufen verdienen nun 1.329 Euro im Monat – der höchste Wert aller Sektoren. Industrie und Handel folgten mit einer Steigerung von 7,2 Prozent, wodurch sich die durchschnittliche Ausbildungsvergütung dort auf 1.266 Euro erhöhte.
Auszubildende im Handwerk erhalten monatlich 1.093 Euro, während 15 Ausbildungsberufe weiterhin unter der 1.000-Euro-Marke bleiben. Regionale Lohnunterschiede fallen mit Schwankungen von etwa 40 Euro eher gering aus. Baden-Württemberg hebt sich als Spitzenreiter ab: Hier liegt die durchschnittliche Ausbildungsvergütung bei 1.257 Euro.
Insgesamt betrug das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen von Auszubildenden in tarifgebundenen Unternehmen 2025 rund 1.209 Euro. Die Lohnerhöhungen 2025 haben zwar einige Unterschiede verringert, doch bestehen weiterhin deutliche Disparitäten zwischen den Branchen und Ausbildungsberufen. Auszubildende im öffentlichen Dienst verdienen nun am meisten, während bestimmte Berufsgruppen nach wie vor unter der 1.000-Euro-Grenze liegen. Der Durchschnittslohn von 1.209 Euro zeigt jedoch einen stetigen Aufwärtstrend in den Tarifverträgen.