30 January 2026, 20:11

Apothekerin mit islamistischen Kontakten schließt Filiale wegen finanzieller Not

Eine Apothekerin in einem wei\374en Kittel h\344lt eine Flasche, w\344hrend sie mit einem sitzenden Kunden an einem Tisch mit verschiedenen Gegenst\344nden spricht, mit Regalen voller Flaschen und K\344sten im Hintergrund.

Apothekerin mit islamistischen Kontakten schließt Filiale wegen finanzieller Not

Wafaa Choukrane, eine Apothekerin mit Verbindungen zu islamistischen Netzwerken, hat eine ihrer drei Apotheken in Deutschland aufgrund finanzieller Schwierigkeiten schließen müssen. Die Entscheidung fiel nach Jahren steigender Kosten und Personalmangels. Wie deutsche Medien 2024 berichteten, hatte Choukrane zuvor zwei Apotheken vom Waffenhändler Frank Grote übernommen – ein Umstand, der Fragen nach möglichen Verbindungen zur Terrorfinanzierung aufwarf.

Die beiden Apotheken, eine in Dortmund und ihr Hauptstandort in Bochum, übernahm Choukrane von Grote. Die Transaktionen gerieten in die Kritik, nachdem Medien wie Bild und Focus über Grotes Vergangenheit als Waffenhändler berichtet hatten. Gleichzeitig verschärften sich die betrieblichen Herausforderungen, da die Notfall-Schichtarbeit zunehmend unhaltbar wurde.

Die Suche nach Mitarbeitern für dringende Einsätze gestaltete sich schwierig, und die Vergütung deckte die anfallenden Kosten nicht. Choukrane arbeitete oft bis zu 72 Stunden am Stück – ohne Pausen oder Urlaub. Steigende Stromkosten und die fehlende Rentabilität zwangen sie schließlich, die Wasserburg-Apotheke zu schließen. Die Belegschaft wurde in die nahegelegene Ardey-Apotheke verlegt, um die Patientenversorgung weiterhin sicherzustellen.

Nun plant sie, an ihren verbleibenden Standorten die Parkmöglichkeiten auszubauen. Choukrane betont, dass höhere Erstattungssätze notwendig seien, um die steigenden Personalkosten auszugleichen und kleine Apotheken wirtschaftlich tragfähig zu halten.

Die Schließung der Wasserburg-Apotheke spiegelt die wachsenden finanziellen Belastungen wider, denen unabhängige Apotheker ausgesetzt sind. Choukrans Fall bleibt zudem wegen ihrer Geschäftsverbindungen zu Grote unter Beobachtung. Derzeit konzentriert sie sich darauf, den Betrieb an den beiden verbleibenden Standorten zu stabilisieren.