Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen schließt als Flüchtlingsunterkunft am 1. Oktober
Theo SchulteAlfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen schließt als Flüchtlingsunterkunft am 1. Oktober
Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen schließt am 1. Oktober als Notunterkunft für Geflüchtete
Die Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen wird zum 1. Oktober als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft geschlossen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat entschieden, den zum 30. September auslaufenden Mietvertrag nicht zu verlängern. Seit November 2023 diente die Einrichtung als Unterkunft für Geflüchtete, in der Spitzenzeiten bis zu 400 Menschen lebten.
Ursprünglich wurde die Halle vom Land Nordrhein-Westfalen genutzt – basierend auf einer Vereinbarung, die neue Zuweisungen von Geflüchteten nach Hamm ausschloss. In der stärksten Auslastungsphase beherbergte sie etwa 150 Personen. Mit Ablauf des Mietvertrags werden die verbleibenden Bewohner in andere landeseigene Einrichtungen innerhalb des Regierungsbezirkes verlegt.
Nach der Räumung folgt der Rückbau der Ausstattung sowie deren Einlagerung, bevor Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten beginnen. Trotz der Schließung betont Volker Burgard, Leiter des Hammeler Migrationsdienstes, dass die Stadt weiterhin bereitstehe, bei Bedarf würdevollen und sozial verträglichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Alfred-Fischer-Halle ließe sich sogar innerhalb von 72 Stunden mit städtischen Mitteln wieder als Unterkunft herrichten.
Zum Zeitpunkt der Übergabe wird Hamm über rund 240 freie Plätze in Gemeinschaftsunterkünften verfügen. Die Bezirksregierung hat bestätigt, dass es keine weiteren Verlängerungen oder Neuvermietungen für den Standort geben wird.
Die Schließung beendet die fast einjährige Nutzung der Halle als Notunterkunft. Die Bewohner werden in alternative Landeseinrichtungen umgesiedelt, während Hamm die Möglichkeit behält, den Standort bei Bedarf kurzfristig zu reaktivieren. Das Migrationsamt der Stadt versichert, auch künftige Unterkunftsanforderungen unterstützen zu können.






