Alexianer übernehmen Kplus-Einrichtungen und stärken ihr Gesundheitsnetzwerk in NRW
Charlotte KrügerAlexianer übernehmen Kplus-Einrichtungen und stärken ihr Gesundheitsnetzwerk in NRW
Die Alexianer haben ihr Gesundheitsnetzwerk durch die Übernahme zahlreicher Einrichtungen ausgebaut, die zuvor von der Kplus-Gruppe betrieben wurden. Damit endet eine lange Suche nach einem neuen Träger – gleichzeitig festigen sie ihre Position in der Region.
Seit dem 1. Februar 2023 gehören viele der ehemaligen Kplus-Einrichtungen offiziell zur Alexianer GmbH. Dazu zählen das St.-Remigius-Krankenhaus in Opladen mit seinem Medizinischen Versorgungszentrum sowie Senioreneinrichtungen in Leverkusen, Solingen, Düsseldorf und im Kreis Mettmann. Auch die Therapiezentren sind in die neue Trägerschaft übergegangen.
Im Rahmen der Übernahme wird das St.-Remigius-Krankenhaus in das Rheinische Netzwerk eingegliedert, während die Senioreneinrichtungen Teil des Netzwerks für Eingliederungshilfe und ambulante Pflege werden. Zwar ändert sich die übergeordnete Struktur der Einrichtungen, die lokalen Ansprechpartner bleiben jedoch dieselben.
Durch die Erweiterung beschäftigt die Organisation nun rund 31.300 Mitarbeiter. Kai Siekkötter, Vorstandsvorsitzender der Alexianer, lobte die Lösung, da die Einrichtungen damit in konfessioneller Trägerschaft verbleiben. Sascha John, der zuständige Vorstand der Alexianer, sieht in den Neuzugängen eine sinnvolle Ergänzung für die Region.
Die Alexianer, die auf über 800 Jahre Tradition in Gesundheit und Pflege zurückblicken, können nun noch mehr Menschen mit Behinderungen, Erkrankungen und im Alter unterstützen. Die Übernahme sichert die Zukunft der Einrichtungen und bewahrt ihre konfessionelle Prägung.
