15 May 2026, 08:06

Abriss des alten AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim startet bald – was kommt danach?

Großes Gebäude mit Bergen von Schrott, einem Verkehrskegel und einem blauen Container davor, umgeben von Pflanzen, Pfählen und Himmel während der Abrissarbeiten.

Abriss des alten AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim startet bald – was kommt danach?

Abbruch des ehemaligen AOK-Gebäudes in Hürth-Hermülheim beginnt voraussichtlich Ende April bis Anfang Mai 2025

Der Rückbau markiert einen wichtigen Schritt in der städtebaulichen Neugestaltung des Viertels. Geplant sind ein Neubau sowie ein gestalteter Platz mit Wasserelementen und Grünflächen.

Der Abbruch erfolgt etappenweise von oben nach unten, Stockwerk für Stockwerk. Dabei kommen sowohl Maschinen als auch manuelle Methoden zum Einsatz, um Erschütterungen und Belästigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Gefährliche und wiederverwertbare Materialien werden getrennt und fachgerecht entsorgt.

Vor Beginn der Arbeiten wird noch vorhandene Einrichtung sowie Ausrüstung in einer öffentlichen Versteigerung verkauft. Ein Teil der Materialien – darunter Gitterroste, Bleche, Ziegel, Fenster und Bänke – geht an ein Forschungsprojekt der RWTH Aachen.

Die vollständige Beräumung des Geländes soll bis Ende September 2025 abgeschlossen sein. Zusätzliche Straßensperrungen sind nicht erforderlich, da die Luxemburger Straße bereits gesperrt ist. Das Vorhaben ist Teil des städtebaulichen Konzepts „Lux Life Axis“, das die Lebensqualität im Viertel durch moderne Freiräume und grüne Infrastruktur verbessern soll.

Nach dem Abbruch entstehen an der Stelle ein Neubau sowie ein öffentlicher Platz mit Wasserflächen und Begrünung. Das Projekt steht für den anhaltenden Wandel in Hürth-Hermülheim, der ökologische Verantwortung mit urbaner Entwicklung verbindet.

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