„Aachener Zeitung“ wird 2024 kompakter – und setzt auf drei Regionalausgaben
Mia Albrecht„Aachener Zeitung“ wird 2024 kompakter – und setzt auf drei Regionalausgaben
Die Aachener Zeitung steht 2024 vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Zeitung wird auf ein 48-seitiges Nordisch-Halbformat (Tabloid) umstellen, während die Markenidentität unter einem einheitlichen Namen in allen Regionen vereinfacht wird. Der Schritt folgt auf die vollständige Übernahme des Verlages durch Mediahuis Anfang dieses Jahres.
Mediahuis schloss die Übernahme im Januar 2024 ab und erwarb die letzten 30 Prozent der Anteile von der Rheinischen Post Mediengruppe. Das Unternehmen, einst als Medienhaus Aachen GmbH bekannt, firmiert nun vollständig unter dem Dach von Mediahuis.
Die Zeitung reduziert ihre bisherigen Regionalausgaben auf nur noch drei: eine für die Städteregion Aachen, eine für den Kreis Düren und eine weitere für den Kreis Heinsberg. Jede Ausgabe behält ihren eigenen Lokalteile sowie ausgewählte überregionale Inhalte. Trotz der Konsolidierung werden keine lokalen Redakteure entlassen, sodass die Berichterstattung in allen Gebieten weiterhin gesichert bleibt.
Marktforschungen bestätigten den Wechsel zu einem kleineren, handlicheren Format. Um Kosten zu sparen, wird die Aachener Zeitung zudem ihr eigenes Druckwerk schließen. Künftig werden die Ausgaben bei Coldset Printing Partners, einer Mediahuis-Tochter in Paal-Beringen (Belgien), gedruckt. Die Einsparungen fließen zurück in die Sicherung der journalistischen Qualität.
Die Umstellungen leiten eine neue Ära für die Aachener Zeitung ein. Mit einem schlankeren Format, einer einheitlichen Marke und effizienteren Strukturen will sich die Zeitung am Markt behaupten. Leser in Aachen, Düren und Heinsberg erhalten weiterhin lokale Nachrichten, zugeschnitten auf ihre jeweiligen Regionen.






