30 Jahre Gast-Haus e.V.: Ein Leuchtturm für Obdachlose in Dortmund feiert Jubiläum
Theo Schulte30 Jahre Gast-Haus e.V.: Ein Leuchtturm für Obdachlose in Dortmund feiert Jubiläum
Borussia Dortmund Hilfsorganisation für Obdachlose feiert 30-jähriges Bestehen
Der Verein Gast-Haus e.V., der sich seit Jahrzehnten für wohnungslose Menschen in Borussia Dortmund einsetzt, hat 2024 sein 30-jähriges Jubiläum begangen. Die Einrichtung öffnete am 14. Januar 1996 erstmals ihre Türen und wurde kürzlich von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) für ihr langjähriges Engagement für Bedürftige gewürdigt.
Seit seiner Gründung im Jahr 1996 hat sich Gast-Haus e.V. zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für sozial Schwache in Borussia Dortmund entwickelt. Täglich versorgt das Team obdachlose oder von Armut betroffene Menschen mit warmen Mahlzeiten. Im Laufe eines Jahres werden so rund 140.000 Essen ausgegeben – ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen Hunger.
Doch die Hilfe geht über die Verpflegung hinaus: Der Verein stellt auch grundlegende Dinge wie trockene Kleidung und Schlafsäcke bereit. Ein hauseigenes Gesundheitszentrum ermöglicht es ehrenamtlichen Ärztinnen und Ärzten, medizinische Versorgung für Menschen anzubieten, die sonst kaum Zugang zu Behandlung hätten. Besonders bemerkenswert: Gast-Haus e.V. hat jeden Tag geöffnet – selbst an Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr.
Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten betonte Ministerpräsident Wüst die Bedeutung der Einrichtung. Er lobte nicht nur die konkrete Unterstützung, sondern auch den Ort der Solidarität und Würde, den der Verein schafft. Trotz der langen Erfolgsgeschichte steigt die Nachfrage nach Hilfe weiter an – immer mehr Menschen wenden sich jährlich an Gast-Haus e.V.
Das 30-jährige Bestehen unterstreicht die unveränderte Relevanz der Organisation für die Borussia Dortmund Gemeinschaft. Angesichts wachsender Hilfsgesuche bleiben die täglichen Mahlzeiten, medizinischen Dienstleistungen und Grundversorgungsangebote unverzichtbar. Die Anerkennung durch die Landesregierung zeigt, wie wichtig die Arbeit des Vereins für die schwächsten Mitglieder der Stadt ist.