15 March 2026, 08:04

240 Jahre Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter: Vom Leihkassen-Pionier zur Milliarden-Bank

Eine alte deutsche Banknote mit einer Stadtansicht-Illustration, Text und zusätzlichen Bildern, die ihr ein nostalgisches Aussehen verleihen.

240 Jahre Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter: Vom Leihkassen-Pionier zur Milliarden-Bank

Die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter feiert in diesem Jahr ihr 240-jähriges Bestehen. Die Bank blickt auf eine Geschichte bis ins Jahr 1786 zurück, als sie als kleines Darlehenskassensystem in der ehemaligen Grafschaft Lippe ihren Anfang nahm. Was einst eine lokale Einrichtung war, hat sich seitdem zu einer der führenden Regionalbanken mit einem verwalteten Vermögen von 12 Milliarden Euro entwickelt.

Gegründet wurde die Bank am 13. März 1786 als Gräflich-Lippische Leihkasse in Detmold. Ihr ursprünglicher Schwerpunkt lag darauf, einkommensschwächeren Bürgern das Sparen zu ermöglichen. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs sie durch Fusionen – 1921 erreichte sie Lippstadt, in den 1970er-Jahren folgte Paderborn.

Bis 2007 formten weitere Zusammenschlüsse die heutige Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, die nun die Kreise Paderborn, Höxter und Lippe sowie Teile des Hochsauerlandkreises bedient. Zum Jubiläum hat die Bank besondere Initiativen gestartet.

Kunden profitieren von einem zeitlich begrenzten Zinssatz von 2,40 Prozent auf Sparguthaben. Zudem spendet die Bank 240.000 Euro an ihre Partnerstiftungen. Alle 1.400 Mitarbeiter erhalten ein kleines Geschenk sowie einen bezahlten freien Tag, um sich in lokalen Gemeinschaftsprojekten zu engagieren.

Das Jubiläum unterstreicht die langjährige Bedeutung der Bank für die Region. Ihr Weg von einem bescheidenen Fonds des 18. Jahrhunderts zu einem modernen Finanzinstitut spiegelt Jahrzehnte des Wandels wider. Die Feierlichkeiten umfassen finanzielle Anreize für Kunden, gemeinnützige Spenden und die Einbindung der Belegschaft in lokale Vorhaben.

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