121 Menschen aus 17 Ländern werden in Marl deutsche Staatsbürger
Charlotte Krüger121 Menschen aus 17 Ländern werden in Marl deutsche Staatsbürger
121 Menschen aus 17 Ländern erhalten deutsche Staatsbürgerschaft
In einer feierlichen Zeremonie in der Marler Scharoun-Schule wurden 121 Menschen aus 17 verschiedenen Ländern als neue deutsche Staatsbürger vereidigt. Die Veranstaltung markierte die bisher letzte Gruppe von Einbürgerungen im Jahr 2025 – damit steigt die Gesamtzahl der Naturalisierungen in diesem Jahr auf 367. Mit Musik, Reden und kleinen Geschenken wurde der Anlass für die Neu-Bürger zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Eröffnet wurde die Feier mit musikalischen Darbietungen des lokalen Pianisten Stephan Arnold und seiner Tochter Jule an der Violine. Im Anschluss überreichte Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, jedem neuen Staatsbürger persönlich die Einbürgerungsurkunde. Unter den 121 Teilnehmenden waren 56 Syrer, 16 Türken sowie jeweils vier Personen aus Polen und Ägypten. 17 der neuen Bürger waren zuvor staatenlos.
Die erwachsenen Neu-Bürger erhielten jeweils ein Exemplar des Grundgesetzes, während Kinder bis zwölf Jahre eine Collage als Willkommensgeschenk überreicht bekamen. Ruettgardt ermutigte die Anwesenden, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und ihre Erfahrungen und Perspektiven einzubringen. Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen der Nationalhymne, gefolgt von einem Gruppenfoto zur Erinnerung an den besonderen Tag.
Seit Beginn des Jahres 2025 hat Marl insgesamt 367 Menschen eingebürgert, darunter 204 Syrer und 35 Türken. Zu anderen Nationalitäten wurden für diesen Zeitraum keine Zahlen genannt. In der Stadt leben derzeit rund 14.400 Menschen mit Migrationshintergrund, die über 120 verschiedene Nationen repräsentieren.
Mit den 121 neuen Staatsbürgern wächst die vielfältige Bevölkerung Marls weiter. Mit 367 Einbürgerungen allein in diesem Jahr setzt die Stadt ihre Integrationsarbeit fort und gibt Menschen unterschiedlicher Herkunft eine neue Heimat. Jeder Teilnehmende verließ die Feier mit offiziellen Dokumenten, einem kleinen Geschenk und der Einladung, die neue Gemeinschaft aktiv mitzugestalten.