26 March 2026, 20:04

109 Dezibel und Halteverbot: Polizei beschlagnahmt Extrem-Auto in Witten

Schwarzer Mercedes-Benz ML 350 CDI BlueEfficiency auf einem Parkplatz mit Gebäuden, Polen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel geparkt.

109 Dezibel und Halteverbot: Polizei beschlagnahmt Extrem-Auto in Witten

In Witten wurde ein Hochleistungsfahrzeug beschlagnahmt, nachdem es durch extrem laute Geräusche aufgefallen war, die deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten lagen. Das Auto stand zudem in einer absoluten Halteverbotszone auf der Holbeinstraße und blockierte den Verkehr, bevor die Behörden einschritten. Dem Besitzer drohen nun verwaltungsrechtliche Konsequenzen wegen mehrfacher Verstöße.

Zunächst war das Fahrzeug in einer gesperrten Wendezone gesichtet worden, wo es durch seine Positionierung andere Verkehrsteilnehmer behinderte. Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass der Motor des Wagens 109 Dezibel erzeugte – ein Wert, der den in Deutschland geltenden Grenzwert von 82 dB für den Straßenverkehr bei Weitem übersteigt. Der Besitzer argumentierte, die lauten Geräusche seien auf den Biturbo-Motor des Autos zurückzuführen.

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Die Behörden vermuten jedoch eine Manipulation der Motorsteuerung, vermutlich durch optimierte Software. Solche Veränderungen können die Betriebserlaubnis eines Fahrzeugs erlöschen lassen und weitere Strafen nach sich ziehen. Das Auto wurde beschlagnahmt, und der Besitzer muss sich nun wegen Lärmverstößen und illegalen Parkens verantworten.

In Deutschland wird unnötiger Fahrzeuglärm mit einem Bußgeld von 80 Euro geahndet. Bei extremen Dezibelwerten oder Verdacht auf Manipulationen kommt es jedoch häufig zu strengeren Maßnahmen. Das Fahrzeug bleibt vorerst beschlagnahmt, während die Ermittlungen andauern. Dem Besitzer droht der Entzug der Betriebserlaubnis sowie zusätzliche Geldstrafen. Die Polizei wies darauf hin, dass modifizierte Abgasanlagen und übermäßiger Lärm nicht toleriert werden.

Quelle