1. FC Köln verbietet Spielern Karneval – Fokus auf Disziplin vor VfB-Stuttgart-Spiel
Lea KochTraining statt Fasching: FC verlässt Köln früh - 1. FC Köln verbietet Spielern Karneval – Fokus auf Disziplin vor VfB-Stuttgart-Spiel
1. FC Köln ergreift harte Maßnahmen, um eine Wiederholung des Karnevals-Skandals vom Vorjahr zu vermeiden. Der Verein hat seinen Spielern die Teilnahme an den Kölner Weiberfastnacht-Feierlichkeiten untersagt, nachdem drei von ihnen 2023 gegen Teamregeln verstoßen hatten. Stattdessen wird sich die Mannschaft auf die Vorbereitung für das anstehende Spiel konzentrieren.
Im vergangenen Jahr hatten Linton Maina, Leart Paqarada und Luca Waldschmidt ohne Erlaubnis an einer Karnevalsveranstaltung am Weiberfastnacht teilgenommen. Der Vorfall löste interne Kritik aus, führte zu Geldstrafen und öffentlichen Entschuldigungen der beteiligten Spieler. Auch Dominique Heintz war in Zusammenhang mit dem Ereignis genannt worden.
In diesem Jahr wird die Mannschaft die örtlichen Feierlichkeiten komplett auslassen. Am Donnerstagnachmittag steht stattdessen eine nicht öffentliche Trainingseinheit auf dem Programm, bevor die Reise nach Frankfurt antritt. Am Folgetag ist eine weitere Einheit im DFB-Campus geplant, um sich auf das Samstagsspiel gegen den VfB Stuttgart vorzubereiten.
Die Entscheidung des Vereins unterstreicht den erneuten Fokus auf Disziplin. Durch den Verzicht auf Karnevalsfeiern will der 1. FC Köln weitere Störungen vor wichtigen Spielen verhindern.
Der frühe Abreisetermin und die zusätzlichen Trainingseinheiten deuten auf eine Neuausrichtung der Prioritäten hin. Ohne eine Wiederholung des Vorfalls vom letzten Jahr kann sich die Mannschaft nun ganz auf die Leistung gegen den VfB Stuttgart konzentrieren. Die strenge Haltung des Vereins zeigt, wie ernst es ihm mit der Aufrechterhaltung von Ordnung im Team ist.