1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Krise
Charlotte Krüger1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Krise
1. FC Köln trennt sich von Trainer nach schwacher Serie – Wagner übernimmt interimistisch
Nach einer enttäuschenden Ergebnisreihe, die den 1. FC Köln knapp über den Abstiegsrängen schweben ließ, hat der Verein einen Trainerwechsel vollzogen. Lukas Kwasniok wurde nach einem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach entlassen – ein Spiel, das eine sieben Spiele andauernde sieglose Serie beendete. Co-Trainer René Wagner hat nun interimistisch das Amt des Cheftrainers übernommen, während sich das Team in der Länderspielpause neu formiert.
Die Entscheidung, Kwasniok zu entlassen, folgte auf wochenlange Leistungsrückgänge. Unter seiner Führung rutschte Köln in der Bundesliga von Platz 7 auf Rang 15 ab und sammelte nur zwei Punkte mehr als der Relegationsplatz. Geschäftsführer Thomas Kessler nannte den anhaltenden Negativtrend und das Ausbleiben von Fortschritten als Hauptgründe für die Trennung.
René Wagner, bisher Assistent, wurde zum Übergangscoach befördert und setzte sofort alles auf den Klassenerhalt. Er betonte, sich voll und ganz dafür einzusetzen, den Verein bis Saisonende in der ersten Liga zu halten.
Bevor man sich für Wagner entschied, hatte Köln andere Optionen geprüft. Es gab informelle Gespräche mit Dino Toppmöller, dem ehemaligen Trainer von Eintracht Frankfurt, der zunächst Interesse zeigte. Später lehnte er das Angebot jedoch ab – Berichten zufolge wartet er auf eine attraktivere Position. Toppmöller hatte zuvor signalisiert, erst im Sommer über einen Wechsel nachzudenken, falls Köln dann noch in der Bundesliga spielt.
Mit Wagner an der Spitze wird Köln nach der Länderspielpause wieder in den Spielbetrieb einsteigen. Aktuell belegt die Mannschaft Platz 15, nur zwei Punkte vor dem Abstiegsstrudel. Um einen harten Kampf um den Klassenerhalt zu vermeiden, muss sich die Leistung schnell verbessern. Die nächsten Schritte des Vereins werden zeigen, ob es in den kommenden Wochen gelingt, die Situation zu stabilisieren.






